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Feuerwehr beendet Projektwoche
erfolgreich !!!

An 5 Tagen
führten wir nun unsere Projektwoche durch, dies waren 5 Tage
voller Action, Spaß und Zusammenhalt, nicht nur unter den Kindern
sondern auch unter allen Kameraden der Feuerwehr, welche teilweise
eine Woche Urlaub für dieses Projekt nahmen. Circa 3 Monate vor
Projektbeginn entstand die Idee, eine Veranstaltung durchzuführen,
bei der Kindern und Jugendlichen die Arbeit der Feuerwehr gezeigt
und näher gebracht wird. Für uns entstand demnach die Frage „Wie
kann man Kinder und Jugendliche am effektivsten für die Arbeit der
Feuerwehr begeistern?“. Schließlich entstand Anfang Dezember die
Idee, eine Projektwoche in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule
Erzgebirge durchzuführen. Unter dem Motto „Bist du Cool genug für
ein heißes Hobby“ wurden nun zahlreiche Ideen zur Durchführung
dieser Action-Woche zusammen getragen. Nach und Nach bekam dieses
Projekt ein immer deutlicheres Gesicht. Nach 3 monatiger Arbeit
war es nun endlich soweit, die Projektwoche startete. Schon zu
Beginn der Veranstaltung wurde uns klar, dass alle Kinder sehr
interessiert und gespannt waren. Zahlreiche Fragen konnten den
Kindern und Jugendlichen erklärt und beantwortet werden. Nach der
Begrüßung und einer kurzen Belehrung erläuterten wir den
Teilnehmern die Aufgaben der Feuerwehr, dabei spielte auch die
Alarmierung und das Absetzen eines Notrufs eine bedeutende Rolle.
Anschließend wurde mittels Disco- Nebel eine Rauchentwicklung im
Gerätehaus simuliert, dabei konnten die Kinder hautnah miterleben
wie stark ein Gebäude im Brandfall verqualmt sein kann. Erstaunt
erwarteten die Kinder nun einen Kameraden der unter Atemschutz das
Vorgehen der Feuerwehr zeigte. Des Weiteren führten wir
Brennversuche wie z.B. eine kontrollierte Fettexplosion sowie die
Zündung eines Airbags durch. Als letztes besuchten uns die
Kameraden der Feuerwehr Olbernhau mit dem LF 16/12 sowie mit der
DLK 23/12. Mittels Hebekissen konnten die Kinder beispielsweise
ein Auto anheben oder absenken. Ein absolutes Highlight war
natürlich das Fahren mit der Drehleiter. Am 2. Tag stand der
Besuch in der Rettungsleitstelle, der Rettungswache und dem
Gerätehaus der Feuerwehr Marienberg auf dem Plan. Voller Spannung
verfolgten alle Teilnehmer die Ausführungen der
Leitstellen-Disponenten und der Rettungsassistenten. "Wie kann man
Blutdruck messen?" "Was ist ein Druckverband?" "Oder wie wird die
Feuerwehr eigentlich alarmiert?" All diese Fragen konnten
beantwortet werden. Am Mittwoch führten wir aufgrund der relativ
großen Teilnehmeranzahl einen Stationsbetrieb durch, an Stationen
wie Notruf absetzen, Funkverkehr und Leitstelle, Erste Hilfe,
Brennversuche und vielem mehr konnten sich unsere jungen Kameraden
nun einmal selbst versuchen, somit hatten die Teilnehmer optimale
Voraussetzungen für die am Freitag durchgeführte Einsatzübung. Ab
ins Wasser hieß es am Donnerstag, pünktlich um 09:00 Uhr machten
wir uns mit 4 Fahrzeugen auf den Weg ins Aqua Marien nach
Marienberg. Kaum umgezogen stürzten sich alle in die Fluten und
somit konnten wir alle einen schönen und spannenden Vormittag im
Wasser verbringen. Am letzten und sicherlich Action reichsten Tag
der Woche hieß es nun „Einsätze“ fahren. Pünktlich rollten auch
die Kameraden von Olbernhau mit dem TLF und LF an. Nun hieß es
aufsitzen und los geht’s. Mit Blaulicht und Einsatzhorn ging es
nun zu den Einsatzstellen. Nachgestellt wurde ein Verkehrsunfall
mit verletzter Person sowie eine Brandeinsatz. Zielstrebig und
voller enthusiasmus arbeiteten die Kinder gemeinsam mit Kameraden
von uns die Einsätze ab. Von Scheu oder Angst keine Spur! Nach
Abschluss der 1. Übung wurden die Gruppen getauscht und der 2.
Einsatz musste abgearbeitet werden. Nach 3 Stunden Spaß und Action
an der frischen Luft fuhren wir ins Gerätehaus der Feuerwehr
Olbernhau, wo ein großes Nudelessen auf uns wartete. Nach ein paar
abschließenden Worten übergaben wir allen Teilnehmern noch ein
paar kleine Präsente unter anderem eine Bilder- CD von dieser
Woche. Natürlich ist eine solche Projektwoche mit immensen Aufwand
verbunden, sowohl finanziell als auch arbeitstechnisch. Ohne den
Einsatz aller Kameraden wäre dies keinesfalls plan- und
durchführbar gewesen. Abschließend kann man jedoch mit Sicherheit
sagen, dass sich der Aufwand der Vorbereitung und der Durchführung
auf jeden Fall gelohnt hat. Ein besonderer Dank gilt auch den
Kameraden der Feuerwehr Olbernhau sowie der Stadtverwaltung
Olbernhau, welche uns während der kompletten Woche tatkräftig
unterstützten.
Bericht: Danny
Gamisch
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